Permutationsrechner

Schnellübersicht

  • Dieser Rechner ermittelt die Anzahl geordneter Anordnungen von r Elementen, die aus einer Menge von n Elementen ausgewählt werden; er akzeptiert zwei Eingaben: Gesamtanzahl (n) und ausgewählte Anzahl (r).
  • Die verwendete Formel lautet P(n,r) = n! / (n−r)!; für n und r werden Werte von 0 bis 170 unterstützt, wobei r ≤ n gelten muss.
  • Beispielwerte: P(10,3) = 720 und P(7,7) = 5.040.
  • Der Rechner eignet sich für Schülerinnen und Schüler, die Permutationsaufgaben lösen, sowie für Entwickler, die geordnete Suchräume abschätzen.

Permutationsrechner: P(n,r) Sofort Berechnen mit Formelanzeige

Wer kurz vor dem Abitur oder in einer Stochastik-Klausur P(8,3) von Hand berechnen muss, verliert wertvolle Zeit — und ein kleiner Rechenfehler kann das gesamte Ergebnis kippen. Der Permutationsrechner ermittelt sofort, auf wie viele geordnete Arten r Elemente aus einer Menge von n ausgewählt werden können. Formel: P(n,r) = n! / (n−r)!. Einsatzgebiet: Abituraufgaben prüfen, Algorithmen analysieren und Wahrscheinlichkeiten berechnen.

Was ist eine Permutation?

Eine Permutation gibt an, auf wie viele Arten r Elemente aus einer Menge von n ausgewählt und geordnet angeordnet werden können. Die Schreibweise P(n,r) steht für n!/(n−r)!. Dieser Rechner nimmt zwei Eingaben entgegen: n (Gesamtanzahl der Elemente) und r (ausgewählte Elemente); für beide Werte werden 0 bis 170 unterstützt, wobei r ≤ n zwingend gilt. Im deutschen Bildungssystem ist die Permutation fester Bestandteil des Abiturthemenplans in Mathematik (Stochastik, Leistungsfach) und erscheint regelmäßig im Zentralabitur mehrerer Bundesländer. Der entscheidende Unterschied zur Kombination: {A,B} und {B,A} sind zwei verschiedene Permutationen, aber nur eine Kombination — die Reihenfolge ist das entscheidende Kriterium.

Formel und Referenztabelle

Es gibt genau eine Formel für die Permutation, die für alle gültigen Eingaben angewendet wird. Die folgende Tabelle enthält häufig benötigte Werte und ihre typischen Anwendungsgebiete.

n

r

Berechnung

Ergebnis P(n,r)

Typisches Anwendungsgebiet

5

2

5!/3!

20

Grundlegende Abituraufgaben

10

3

10!/7!

720

Podiumsplätze / Meisterschaft

26

4

26!/22!

358.800

4-stellige Codes aus Buchstaben (ohne Wdh.)

8

8

8!/0!

40.320

Vollständige Anordnung aller 8 Elemente

n

0

n!/n!

1

Sonderfall: keine Elemente ausgewählt

Schnellbeispiele:

Bundesliga: Vergabe von Platz 1, 2, 3 unter 6 Mannschaften: P(6,3) = 120

Vergabe von Gold, Silber, Bronze unter 12 Athleten: P(12,3) = 1.320

4-stellige PIN aus 9 verschiedenen Ziffern ohne Wiederholung: P(9,4) = 3.024

Praktische Beispiele

Abituraufgabe: Sitzordnung und Rangvergabe

Eine klassische Abituraufgabe fragt: „Auf wie viele Arten können 5 Schülerinnen und Schüler auf 3 nummerierte Stühle verteilt werden?" Da die Reihenfolge zählt, gilt P(5,3) = 5!/2! = 60. Wer versteht, warum die Reihenfolge hier entscheidend ist, löst auch schwierigere Varianten dieser Aufgabenklasse sicher und schnell.

Informatik-Studium: Suchraumabschätzung

Ein Informatikstudierender analysiert einen Routenalgorithmus und möchte wissen, wie viele geordnete Pfade es durch 8 von 12 Knoten gibt: P(12,8) = 19.958.400. Diese Zahl macht intuitiv klar, warum Brute-Force-Suche hier nicht praktikabel ist und weshalb Heuristiken wie A* oder dynamische Programmierung eingesetzt werden.

Sicherheit: PIN-Stärke einschätzen

Eine Übung im Informatikunterricht fragt, wie viele 6-stellige PINs aus den Ziffern 0–9 ohne Wiederholung möglich sind: P(10,6) = 151.200. Der Vergleich mit 10^6 = 1.000.000 (mit Wiederholung) zeigt anschaulich, wie stark die Keine-Wiederholung-Bedingung den Schlüsselraum verkleinert.

Autobahn-Routenplanung als Algorithmusbeispiel

Eine Spedition plant 5 Stopps aus 10 möglichen Zwischenzielen auf der Autobahn in optimaler Reihenfolge. Der Brute-Force-Ansatz müsste P(10,5) = 30.240 Routen prüfen. Dieses Beispiel verdeutlicht, warum effiziente Optimierungsalgorithmen unverzichtbar sind.

Wer kann diesen Rechner nutzen?

  • Abiturientinnen und Abiturienten — Permutationsaufgaben im Zentralabitur sofort überprüfen und die Formel gezielt einüben.

  • Studierende der Mathematik und Informatik — P(n,r)-Werte für Stochastik, diskrete Mathematik und Algorithmenanalyse verifizieren.

  • Lehrerinnen und Lehrer — Korrekte Referenzwerte für Unterrichtsbeispiele sofort abrufen, ohne selbst rechnen zu müssen.

  • Softwareentwicklerinnen und -entwickler — Geordnete Suchräume für Algorithmen abschätzen und Sortierlösungen analysieren.

  • Datenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler — Geordnete Auswahlzahlen für Feature-Ranking und experimentelle Designs berechnen.

  • Spielentwicklerinnen und -entwickler — Mögliche Spielzustandssequenzen für Brettspiele und Rätsel berechnen.

  • Berufsschülerinnen und -schüler — Kombinatorische Aufgaben in kaufmännischen und technischen Ausbildungen lösen.

  • Neugierige Nutzerinnen und Nutzer — Alltagsfragen wie „Wie viele Routenvarianten gibt es für meinen Arbeitsweg?" beantworten.

Fazit und nächste Schritte

Die Permutation ist ein unverzichtbares Werkzeug, wenn die Reihenfolge einer Auswahl zählt — egal ob im Abitur, in der Softwareentwicklung oder in der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Für n-Werte über 10 wird die manuelle Berechnung schnell fehleranfällig. Dieser Rechner liefert das exakte Ergebnis mitsamt der Formel, sodass Rechnen und Lernen Hand in Hand gehen. Als nächste Schritte empfehlen sich Kombinationsrechner, Fakultätsrechner und Wahrscheinlichkeitsrechner.

Wichtige Punkte auf einen Blick

Bei Permutationen zählt die Reihenfolge: {A,B} und {B,A} sind zwei verschiedene Ergebnisse.

P(n,0) = 1 und P(n,n) = n! sind die zwei Sonderfälle; beide werden korrekt behandelt.

Unterstützter Wertebereich: n und r von 0 bis 170, mit der Bedingung r ≤ n.

Für ungeordnete Auswahlen ist der Kombinationsrechner die richtige Wahl.

Der Rechner ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung.

Anwendung

1
Gesamtanzahl der Elemente in das n-Feld eingeben
Geben Sie die Größe der Gesamtmenge in das n-Feld ein. Wenn Sie beispielsweise 10 Personen zur Auswahl haben, geben Sie 10 ein.
2
Anzahl der auszuwählenden Elemente in das r-Feld eingeben
Geben Sie ein, wie viele Elemente Sie geordnet auswählen möchten. Dieser Wert darf n nicht überschreiten.
3
Ergebnis sofort ablesen
Der Rechner aktualisiert das Ergebnis in Echtzeit, sobald Sie die Werte eingeben — ein Klick auf eine Schaltfläche ist nicht erforderlich.
4
Ergebnis und Formel ablesen
Der Bildschirm zeigt sowohl den numerischen Wert von P(n,r) als auch die Formel n!/(n−r)!. Sie können das Ergebnis direkt in Ihre Arbeit übernehmen.
5
Für weitere Werte die Berechnung wiederholen
Leeren Sie die Felder, geben Sie neue n- und r-Werte ein — das Ergebnis erscheint sofort. Vergleichen Sie mehrere Szenarien, indem Sie nacheinander verschiedene Kombinationen berechnen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Eine Permutation zählt geordnete Anordnungen — die Reihenfolge ist entscheidend. Eine Kombination zählt ungeordnete Auswahlen — nur die Mitglieder der Gruppe zählen, nicht ihre Reihenfolge. Zum Beispiel sind {A,B} und {B,A} zwei Permutationen, aber nur eine Kombination. Die Permutationsformel lautet P(n,r) = n!/(n−r)!; Kombinationen verwenden C(n,r) = n!/(r!×(n−r)!). Permutationen werden eingesetzt, wenn Position, Rang oder Sequenz bedeutsam ist.
Sowohl n als auch r akzeptieren ganze Zahlen von 0 bis 170. Die Bedingung r ≤ n muss erfüllt sein — es können nicht mehr Elemente ausgewählt werden, als in der Menge vorhanden sind. Für Abitur- und Studiumsaufgaben reichen in der Regel Werte bis n = 20 vollständig aus. Bei größeren Eingaben kann P(n,r) Zahlen mit Dutzenden von Stellen erzeugen, die der Rechner korrekt berechnet.
Geben Sie für r denselben Wert wie für n ein. Der Rechner gibt n! zurück, da P(n,n) = n!/0! = n! gilt. Zum Beispiel ergibt P(7,7) = 5.040. Dies entspricht einer Vollpermutation und stellt alle möglichen Anordnungen der gesamten Menge dar. Der Sonderfall P(0,0) = 1 wird ebenfalls korrekt behandelt.
Die Logik ist sequenziell: Die erste Position hat n Möglichkeiten, die zweite n−1, die dritte n−2 und so weiter bis zur r-ten Position mit n−r+1 Möglichkeiten. Das Produkt dieser Zahlen lässt sich als n! schreiben, geteilt durch (n−r)!, um die nicht benötigten Terme zu kürzen. So ergibt sich P(n,r) = n × (n−1) × … × (n−r+1) = n!/(n−r)!.
Ja, vollständig kostenlos. Es ist keine Anmeldung, kein Abonnement und keine Zahlung erforderlich. Der Rechner funktioniert in jedem modernen Browser auf Desktop und Mobilgeräten und steht jederzeit zur Verfügung — ob beim Lernen für das Abitur, in einer Vorlesung oder während einer Programmiersitzung.
Dieser Rechner berechnet Permutationen ohne Wiederholung (Standard P(n,r) = n!/(n−r)!). Permutationen mit Wiederholung — bei denen dasselbe Element mehrfach verwendet werden darf — folgen der Formel n^r. Eine 4-stellige PIN aus 10 Ziffern mit Wiederholung hat zum Beispiel 10^4 = 10.000 Möglichkeiten, während P(10,4) = 5.040 ohne Wiederholung gilt. Für den Fall mit Wiederholung berechnen Sie n^r separat.
Ja. Die Ausgabe zeigt sowohl das numerische Ergebnis als auch die Formel P(n,r) = n!/(n−r)!. Das ist besonders nützlich für Schülerinnen und Schüler, die bei Klausuren den Lösungsweg nachweisen müssen. Lehrkräfte können die Formelausgabe auch direkt für Unterrichtsmaterialien übernehmen, ohne sie manuell setzen zu müssen.